Über uns

Der Runde Tisch Johannisthal ist ein Zusammenschluss aus vielen verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern des Ortsteils. Wir treffen uns monatlich im Jugendzentrum Johannisthal, besprechen Aktuelles und planen Aktionen.

Bei uns engagieren sich neben Einzelpersonen auch Vertreterinnen und Vertreter des Montgolfier-Gymnasiums, des JuJos, der Evangelischen Kirche, der Partei DIE LINKE sowie der SPD. Wir sind unabhängig und fühlen uns insgesamt weder an eine Partei noch an eine Konfession gebunden. Was uns eint ist die Ablehnung von Diskriminierung und Nazis, die ein Keil in unsere Gesellschaft treiben wollen. Wir wollen stattdessen ein buntes und vielfältiges Johannisthal, in dem sich jede und jeder frei bewegen kann.

Warum gibt es den Runden Tisch Johannisthal?

Im Jahr 2012 häuften sich rechte Schmierereien und auch Gewaltdelikte in Johannisthal. So wurden Jugendliche, die gerade in der Springbornstraße Nazi-Aufkleber entfernen wollten, am 28. Mai 2012 von mehreren Nazis angegriffen. Das war der Anlass, einen ersten Kiezspaziergang durchzuführen, der am 08. Juni 2012 unter großer Beteiligung stattfand. Wir drückten damit unsere Solidarität mit den Angegriffenen auf und wollten ihr Anliegen fortführen. Damit kam nun Alles ins Rollen. Am 17. September 2012, als bereits mehrere Spaziergänge stattgefunden haben und ein Engagierter aus Johannisthal massiven Einschüchterungen seitens Rechtsextremer ausgesetzt war, fand ein großes Vernetzungstreffen statt. Mehr als 70 Menschen kamen ins JuJo und wohnten dort der Wiederbelebung des Runden Tisches Johannisthal bei. Seitdem haben wir uns unzählige Male getroffen, viele Aktionen durchgeführt und mittlerweile das Nazi-Problem in Johannisthal recht erfolgreich bekämpft.